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> Basisinformationen Private Equity

RWB Global Market Fonds • International V

Private Equity:

Anlageklasse Private Equity:


> CO - INVESTOREN DER RWB

Private Equity -
unmittelbare Beteiligung an der Quelle der Wert-
schöpfung.
Entgeltliche Wertschöpfung findet in einer Marktwirtschaft ausschließlich in Unternehmen statt. Alle Arbeits- und Kapitaleinkommen
(Löhne, Zinsen, Dividenden) haben ihren Ursprung im funktionierenden
Wertschöpfungsprozess der Unternehmen einer Volkswirtschaft
.
Wem auch immer der Anleger sein Kapital anvertraut, ob Versicherung,
Bank oder Fondsgesellschaft, alle müssen, um das Kapital nachhaltig "vermehren" zu können, dieses indirekt oder direkt in den
unternehmerischen Wertschöpfungsprozess einbringen.

Private Equity ist die Investition an der Quelle der Wertschöpfung,
die die unmittelbarste und unbegrenzte Beteiligung am Wertschöpfungs-
prozess der Unternehmen
sicherstellt.
Deshalb ist mit Private Equity langfristig die höchste Renditeerwartung
aller Anlageklassen verbunden.



Was ist Private Equity?

Begriffsdefinition:
Private Equity als eigene Anlageklasse des Kapitalmarkts bedeutet
Investitionen in die Finanzierung nicht börsennotierter Unternehmen
mit Eigenkapital.
Private steht dabei für den "nicht öffentlichen" Charakter der Anlage-
klasse Private Equity.
Das Gegenstück bildet das sogenannte Public Equity, also die
Finanzierung über Eigenkapital, das an öffentlichen Börsen in Form
von Aktienkapital aufgenommen wird.

Equity unterstreicht den Eigenkapitalcharakter von Private Equity.
Während Fremdkapital, das Unternehmen von Banken und Versiche-
rungen als Darlehen zur Verfügung gestellt wird, mit einer vorrangigen,
festen Verzinsung abgegolten wird, nimmt Eigenkapital uneingeschränkt
am Gewinn oder Verlust eines Unternehmens teil.
Der Eigenkapitalinvestor unterliegt damit einem höheren Risiko,
da Verluste zunächst mit dem Eigenkapital verrechnet werden. Dementsprechend profitiert er bei positiver Unternehmensentwicklung
weit über der dem Fremdkapitalgeber gewährten Verzinsung.

Investoren in Private Equity:
Unkenntnis und Vorurteile über die Anlageklasse Private Equity sind in Deutschland noch weit verbreitet. So ist zum Beispiel der Anteil von Private Equity Investitionen am Portfolio deutscher Versicherer mit ca. 0,5% des
Portfolios noch sehr gering.

Ein systematischeres Bild einer etablierten Investorenstruktur in einem gewachsenen Private Equity Markt zeigt sich in den USA.


Quelle: Asset Alternatives (Januar 2003)

Aufgrund der steigenden Lebenserwartung der Beitragszahler und
der damit verbundenen steigenden Auszahlungsverpflichtungen sehen insbesondere Pensionskassen in Private Equity eine realistische Option,
der volatileren Wertentwicklung ihres Aktienportfolios entgegenzuwirken
und langfristig stabile Renditen zu erwirtschaften. Im angelsächsischen
Raum halten deshalb Pensionskassen und -fonds durchschnittlich 5-8%
ihres gebundenen Vermögens in Private Equity.

Ein weiterer wesentlicher Grund für die große Bedeutung von Private
Equity bei US Pensionskassen liegt in der staatlichen Unterstützung
solcher Investitionen durch entsprechende Deregulierungsmaßnahmen.
In den USA sind die gesetzlichen Anlagevorschriften für Pensionskassen
durch das Vorsichtsprinzip geregelt (Prudent Man Clause), das keine quantitativen Investitionsrestriktionen vorsieht.
Pensionskassen dürfen deshalb unbeschränkt in Private Equity investieren, solange dadurch die Rendite-Risiko Relation des Gesamtportfolios positiv beeinflusst wird.

Quelle: RWG AG, München 2006

Renditeerwartung von Private Equity Fonds:

Rendite der Anlageklasse:
Unterstellt man, dass sich bei unveränderten Rahmenbedingungen die grundsätzliche Einkommensverteilung in einer Volkswirtschaft wiederholt,
ist für langfristige Investitionszeiträume von zehn oder mehr Jahren eine Prognose der durchschnittlichen Renditeergebnisse von Private Equity
relativ zu den Ergebnissen anderer Anlageklassen mit sehr hoher Eintrittswahrscheinlichkeit möglich.
Die durchschnittliche jährliche Rendite von Private Equity liegt dabei regelmäßig drei bis fünf Prozent über den durchschnittlichen jährlichen
Erträgen, die mit Aktienanlagen zu erzielen sind.


Portfolioübersicht, Stand: 06.06.2006


Quelle: Lester C. Thurow, Die Reichtumspyramide, Düsseldorf/ Regensburg, 1999, S. 203


Wichtiger Hinweis:
Fondsprofil laut Angaben des Management's der Zielfonds. Vergangenheitswerte bieten keine Garantie für zukünftige Entwicklungen.

Private Equity - ein alternatives Investment Private Equity ist keinesfalls "alternativ", sondern die Urform privatkapitalistischen Investierens. "Alternativ" bedeutet in diesem Zusammenhang lediglich, dass Private
Equity eine Alternative zu den klassischen Kapitalmarktangeboten von
Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen ist. Dabei werden sehr
unterschiedliche Anlagekategorien unter der Bezeichnung "alternatives
Investment" in einen Topf geworfen. Die bekanntesten sind Hedge Fonds
und Private Equity. Die Idee, Unternehmen Kapital gegen eine Beteiligung
am Gewinn zur Verfügung zu stellen, geht auf den Beginn der Industri-
alisierung zurück. Auch in Deutschland stellten in der ersten Hälfte des
19. Jahrhunderts vornehmlich private Bankiers, abseits der noch
unterentwickelten Börsen, Kapital für aussichtsreiche und für die damalige
Entwicklung innovative Projekte zur Verfügung. Gewollt oder ungewollt
leisteten sie dadurch einen schöpferischen Beitrag zur Entwicklung
Deutschlands zur Industrienation. Man sprach von einer "Entfesselung
der im Boden, im Handel und in der Dienstleistung liegenden Energien".
Das Resultat war ein neues Zeitalter, das Schlüsselbranchen wie die
Dampfschifffahrt, die Eisenbahn, das Versicherungswesen, den
Maschinenbau, die Montanindustrie und das Textilgewerbe hervorbrachte
und die Basis für den allgemeinen Wohlstand breiter Bevölkerungskreise
legte. Ein erfolgreiches "Start-up" dieser Zeit war zum Beispiel die Firma
Siemens.

Exkurs III:
Hedge Fonds und Private Equity Voraussetzung der Wertschöpfung ist
das Zusammenführen von Arbeit und Kapital durch den Unternehmer. Die
Summe des Werts der eingebrachten Produktionsfaktoren plus die im
Produktionsprozess erreichte Werterhöhung (Wertschöpfung, Mehrwert)
bilden den "inneren Wert" eines Produkts. Ob sich eine Ware oder
Dienstleistung zum "inneren Wert" veräußern lässt, ist von Angebot und
Nachfrage abhängig, die den Kaufpreis bestimmen. Der Preis schwankt
langfristig um den "inneren Wert". Ist der Preis geringer, werden einige Unternehmer ihre Tätigkeit einstellen und das Angebot sinkt. Liegt der
Preis darüber, lassen sich hohe Gewinne erzielen, es drängen mehr
Anbieter auf den Markt, das Angebot steigt und der Preis fällt. Während
Private Equity Investments im Kern darauf ausgerichtet sind, Kapital
intelligent in den unternehmerischen Wertschöpfungsprozess einzu-
bringen und so Werte zu schaffen, beschäftigen sich Hedge Fonds mit
Spekulationen um das Schwanken von Angebot und Nachfrage um den
Wert.

Beteiligungskapital bevorzugt:

Beteiligungskapital


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